Eine Verpflichtung seines Freundes Alberto Contador kommt für den zukünftigen Radrennstallbesitzer Fernando Alonso erst ab der Saison 2015 infrage.

"Hoffentlich können wir ein solides Projekt schaffen, aber für 2014 gibt es nicht viele Fahrer, die wir verpflichten können. Dafür ist es zu spät. Aber 2015 wollen wir Großes machen", sagte der zweimalige Formel-1-Weltmeister der spanischen Sporttageszeitung "Marca" mit Blick auf seine Übernahme des Radteams Euskaltel.

Alonso hatte zu Wochenbeginn den Kauf des Teams angekündigt. Mit der Übernahme für geschätzte sechs Millionen Euro rettet er die Mannschaft um Peking-Olympiasieger Samuel Sanchez und die deutschen Fahrer Steffen Radochla und André Schulze vor dem drohenden Aus.

Er habe viele Freunde im Radsport und ein gutes Verhältnis zu einigen Fahrern wie Contador, ergänzte Alonso. Eine rasche Verpflichtung der zweimaligen Toursiegers Contador dürfte aber schwierig werden, zumal der Spanier noch bis Ende 2015 beim Bjarne-Riis-Team Saxo-Tinkoff unter Vertrag steht. Die Planungen für das Team seien erst noch am Anfang.

"Das Team hat noch keinen Namen und wir warten auf Sponsoren. Wir müssen Geldgeber finden und in den nächsten Monaten einige Dinge erledigen", ergänzte Alonso, der auf einen Erfahrungsaustausch der beiden Sportarten hofft.

"Wir wollen das Beste aus dem Radsport in die Formel 1 bringen und umgekehrt können wir dem Radsport vielleicht in Sachen wie Image, Organisation, Marketing und Professionalität helfen."

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