Die Übernahme des spanischen Radrennstalls Euskaltel durch den zweimaligen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso droht zu scheitern.

Offenbar sind die Verhandlungen über den Deal wegen der Infrastruktur des Teams und der langfristigen Mitarbeiter-Verträge zum Stillstand gekommen.

Das berichteten spanische Medien am Montag.

Die Verantwortlichen hoffen auf eine Einigung, wenn Alonso vom Formel-1-Rennen in Singapur zurückkehrt.

Alonso hatte Anfang des Monats den Kauf des Teams angekündigt.

Mit der Übernahme für geschätzte sechs Millionen Euro sollte das drohende Aus der Mannschaft um Peking-Olympiasieger Samuel Sanchez und den deutschen Fahrern Steffen Radochla und André Schulze noch abgewendet werden.

Die Zeit drängt jedenfalls. Für die kommende Saison sind die meisten Verträge im Radsport bereits geschlossen.

Sollte Euskaltel den Rennbetrieb einstellen, wäre die Radsport-Nation Spanien nur noch durch den Movistar-Rennstall um Alejandro Valverde vertreten.

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