Die WM-Medaillenträume von Jasha Sütterlin haben sich im Einzelzeitfahren der U-23-Klasse nicht erfüllt.

Nach einem Hinterraddefekt kurz nach dem Start hatte der Freiburger bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft in der Toskana keine Chance mehr, in den Kampf um die drei ersten Plätze einzugreifen.

Sütterlin belegte mit 2:37 Minuten Rückstand auf den neuen Weltmeister Damien Howson (Australien) nur den für ihn enttäuschenden 13. Rang.

Howson sicherte sich das Regenbogentrikot nach 43,5 Kilometern von Pistoia nach Florenz in 49:49 Minuten vor Yoann Paillot (Frankreich/+0:57 Minuten) und Bahnrad-Olympiasieger Lasse Norman Hansen aus Dänemark (+1:10).

Der Berliner Maximilian Schachmann, im Vorjahr WM-Zeitfahr-Dritter der Junioren, fuhr als einer der jüngsten Teilnehmer ein achtbares Rennen.

Der 19-Jährige, der wie Sütterlin zum Thüringer Energie Team zählt, kam in 52:22 Minuten als 12. ins Ziel.

Sütterlin hatte nach glänzenden Vorleistungen als Podiumskandidat und eine der wenigen Medaillenhoffnungen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) gegolten.

Nach dem frühzeitigen Malheur fand er jedoch seinen Rhythmus nicht mehr wie gewünscht. "Das hat meine Konzentration gestört", sagte der 20-Jährige, der kürzlich seinen ersten Profivertrag bei der spanischen Equipe Movistar unterschrieben hatte.

"Das ist mehr als ärgerlich. Da plant man alles bis ins Detail und dann sowas", sagte U23-Bundestrainer Ralf Grabsch.

Zum Auftakt der Einzelentscheidungen hatte Luisa Kattinger (17/Wertheim) im Zeitfahren der Juniorinnen den zehnten Rang belegt.

Gold ging in 22:42,63 Minuten an die Französin Severine Eraud.

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