Präsidentschafts-Kandidat Brian Cookson will das Anti-Doping-Management im Radsport komplett aus der Verantwortung des Weltverbandes UCI ausgliedern.

Im Fall seiner Wahl zum UCI-Präsidenten am Freitag im WM-Ort Florenz will der 62 Jahre alte Brite "das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit" des schwer angeschlagenen Radsports wieder herstellen.

Ein "richtungsweisendes Votum" stehe bevor.

Cookson ist einziger Gegenkandidat des Amtsinhabers Pat McQuaid.

Dem Iren werden Korruption, die Deckung des Doping-Systems Lance Armstrong und mangelnde Transparenz vorgeworfen.

Cookson kündigte die Untersuchung der Vorwürfe an, falls er gewählt wird.

Der Herausforderer ist vor der Abstimmung "sehr zuversichtlich", wie er am Mittwoch in Florenz mitteilte: "Es hat zuletzt eine Bewegung in meine Richtung gegeben."

42 Wahlmänner entscheiden am Freitag im Palazzo Vecchio, wer die nächsten vier Jahre an der UCI-Spitze stehen wird. Die 14 Vertreter aus Europa, einschließlich des BDR-Vertreters Toni Kirsch, wollen in der geheimen Wahl für Cookson stimmen.

McQuaid, über dessen rechtmäßige Wahl-Nominierung noch abgestimmt werden muss, rechnet mit Stimmen aus Afrika und Asien.

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