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Lance Armstrong gewann siebenmal die Tour de France, allerdings mithilfe von Doping. © imago

Der Einspruch der Anwälte von Lance Armstrong vor einem US-Bundesgericht ist gescheitert. Damit findet der Schadensersatzprozess seines ehemaligen Teamkollegen Floyd Landis und des US-Justizministeriums statt.

Die Kläger sollen rund 100 Millionen US-Dollar von Armstrong fordern, der von der UCI lebenslang gesperrt wurde.

Armstrongs früherer Rennstall US-Postal wurde mit rund 40 Millionen Dollar Steuergeldern finanziert. Der US-Amerikaner soll nach Informationen der Kläger davon in sechs Jahren persönlich 18 Millionen eingestrichen haben.

Weil Armstrong die Leistungen zwischen 1998 und 2004 (darunter sieben Tour-de-France-Siege) aber durch illegales Doping erreicht habe, sei das Geld nach Auffassung der Kläger zweckentfremdet.

Im Januar 2013 gestand Armstrong nach jahrelangem Leugnen Doping. Danach sagte er in verschiedenen Schadenersatzprozessen unter Eid aus. Die ihm bevorstehende Auseinandersetzung vor Gericht ist ein sogenannter Whistleblower-Prozess, bei dem Landis als entscheidendem Belastungszeugen bis zu 30 Millionen Dollar zustehen könnten.

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