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Ist beim Zeitfahren als Erster im Ziel: Tony Martin © getty

Der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step) hat auf der 7. Etappe der 78. Tour de Suisse seine Führung im Gesamtklassement durch einen Sieg in seiner Spezialdisziplin ausgebaut.

Der Cottbuser entschied am Freitag das 24,5 km lange Einzelzeitfahren rund um Worb mit 22 Sekunden Vorsprung vor Tom Dumoulin (Giant-Shimano) für sich und baute damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf den Niederländer auf 28 Sekunden aus.

Dritter wurde Vorjahressieger Rui Costa (Portugal/28 Sekunden) vor Lokalmatador Fabian Cancellara Trek/41 Sekunden Rückstand).

John Degenkolb (Gera/Giant-Shimano) war aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht an den Start gegangen.

Durch seinen fünften Saisonsieg kann Martin, der mit seinem Triumph im Prolog das Gelbe Trikot übernommen hatte, nun vom Gesamtsieg bei der prestigeträchtigen Rundfahrt träumen.

Martin könnte der dritte deutsche Gesamtsieger nach Hennes Junkermann (1959, 1962) und Jan Ullrich (2004) werden.

Allerdings muss er auf den letzten beiden Hochgebirgsetappen über sich hinauswachsen.

Martins Chance besteht darin, dass starke Rundfahrer wie Bauke Mollema (Niederlande/Belkin) oder der Tscheche Roman Kreuziger (Tinkoff-Saxo) im Kampf gegen die Uhr aus den Top Ten der Gesamtwertung herausfielen.

Die Tour de Suisse wird am Samstag mit einer Hochgebirgsetappe über 219,1 km von Delsberg nach Verbier fortgesetzt, ehe die Generalprobe für die Tour de France (5. bis 27. Juli) am Sonntag mit einem weiteren anspruchsvollen Teilstück über 156,7 km von Martigny nach Saas Fee zu Ende geht.

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