Wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Blutpass wird der tschechische Radprofi Roman Kreuziger nicht für das Team Tinkoff-Saxo bei der 101. Tour de France (5. bis 27. Juli) starten und Titelanwärter Alberto Contador als Helfer fehlen.

Gegen den 28-Jährigen laufen Untersuchungen des Weltverbandes UCI, die sich mit Normabweichungen im Blutbild in den Jahren 2011 und 2012 befassen und auf ein mögliches Dopingvergehen hindeuten könnten.

Der Vorjahresfünfte der Tour war Ende Juni 2013 von der UCI über die Unregelmäßigkeiten informiert worden und hatte daraufhin zwei Gutachten vorgelegt, die den Missbrauch verbotener Substanzen ausschließen sollten.

Die UCI akzeptierte diese Erklärungen jedoch nicht und teilte dies dem Fahrer am 30. Mai schriftlich mit.

Im Anschluss schaltete Kreuziger einen dritten unabhängigen Experten ein, der seine Unschuld beweisen soll.

Obwohl Kreuziger weder von Welt- oder Nationalverband vorläufig gesperrt ist, setzt Tinkoff-Saxo den Radprofi vorerst nicht mehr ein.

Bei der Maßnahme handelt es sich nach Teamangaben jedoch nicht um eine Suspendierung.

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