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Kittel profitiert aber von einem Sturz des Führenden Dave Cavendish kurz vor dem Ziel
Mark Cavendish stürzte beim Schlussspurt der ersten Etappe © getty

Lokalmatador Mark Cavendish hat sich im englischen Harrogate bei seinem Sturz im Schlussspurt der ersten Tour-de-France-Etappe eine Schultereckgelenksverrenkung und mehrere Bänderrisse zugezogen.

Dies teilte sein Quick-Step-Team mit.

Der 29-Jährige Brite war beim Auftakt im Heimatort seiner Mutter rund 500 Meter vor dem Ziel zu Fall gekommen. Cavendish droht das frühe Aus.

Der frühere Weltmeister geriet am Ende des 190 Kilometer langen Teilstücks mit dem Australier Simon Gerrans (Orica) aneinander und ging zu Boden.

Danach hielt sich der Teamkollege von Tony Martin die rechte Schulter und lag mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Asphalt.

"Ich bin enttäuscht. Es war mein Fehler, ich werde mich bei nächster Gelegenheit bei Simon Gerrans entschuldigen. Ich habe eine Lücke gesucht, doch es war keine da. Für die Fans, die zu meiner Unterstützung gekommen sind, tut es mir leid", sagte Cavendish.

Womöglich übermotiviert ließ der Brite eine einmalige Chance aus. Das gesamte Jahr war für den "Manxman" auf diesen Sprint ausgelegt.

"Er wollte den Sieg unbedingt. Es war ihm so wichtig", sagte Teammanager Patrick Lefevere.

Inzwischen ist klar, dass der 25-malige Tour-de-France-Etappensieger die Tour beenden muss.

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