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Der Brite muss sogar an der Schulter operiert werden
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Sprintstar Mark Cavendish muss nach seinem Sturz auf der ersten Etappe der Tour de France das Rennen aufgeben. Das teilte das Team Omega Pharma-Quick Step am Sonntag vor dem Start des zweiten Teilstücks mit.

Cavendish hatte sich im englischen Harrogate eine schwere Schulterverletzung zugezogen, als er rund 250 m vor dem Ziel zu Fall gekommen war.

"Mark hatte eine schlaflose Nacht, es ist ihm absolut unmöglich zu starten", sagte Quick-Step-Boss Patrick Lefevere.

Der 29-jährige Brite hatte im Heimatort seiner Mutter eigentlich den Tagessieg und das erste Gelbe Trikot holen wollen. Das gesamte Jahr war für Cavendish auf diesen Sprint ausgelegt. Stattdessen triumphierte sein deutscher Rivale Marcel Kittel.

"Ich hatte gehofft, die Schulter würde über Nacht abschwellen, aber das ist leider nicht passiert", sagte Cavendish, der am Sonntag noch zum Start der zweiten Etappe nach York gekommen war und eine Schlinge um den rechten Arm trug.

Für den früheren Weltmeister und 25-maligen Tour-Etappensieger Cavendish ist das frühe Aus in seinem Heimatland die vielleicht größte Enttäuschung seiner Karriere.

"Ich bin total niedergeschlagen. Ich wäre so gern weitergefahren, aber der Sturz war am Ende mein eigener Fehler", sagte Cavendish, der sich noch am Samstagabend beim Australier Simon Gerrans entschuldigte, den er mit zu Boden gerissen hatte.

"Wir wollten beide an das Hinterrad von Peter Sagan, aber für mich war da kein Platz."

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