vergrößernverkleinern
Christopher Froome gewann 2013 die Tour de France © getty

Titelverteidiger Christopher Froome ist auf der vierten Etappe der 101. Tour de France gestürzt.

Der 29 Jahre alte Kapitän vom Team Sky kam kurz nach dem Start des 163,5 km langen Teilstücks von Le Touquet-Paris-Plage nach Villeneuve-d'Ascq im hinteren Teil des Feldes zu Fall. Zwar stieg der britische Top-Favorit auf den Gewinn des Gelben Trikots schnell wieder auf sein Rad, musste aber medizinisch betreut werden.

Froome hatte sich eine große Schürfwunde am linken Oberschenkel zugezogen, die von den Mannschaftsärzten aus dem Teamfahrzeug heraus bandagiert wurde. Ob er sich schwerer verletzt hat, war zunächst unklar.

"Es sind hauptsächlich Abschürfungen, die aber sehr schmerzhaft sind. Er klagt auch über Schmerzen am Handgelenk. Es wird aber eine Weile dauern, bis wir genau wissen, was es ist", sagte Tour-Chefmedizinerin Florence Pommerie im französischen Fernsehen.

Nach der Zieldurchfahrt wurde bei Froome eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Sky versicherte aber, dies sei lediglich eine Vorsichtsmaßnahme. Froome trug jedoch am linken Handgelenk eine Schiene und Bandagen am linken Oberschenkel und der rechten Hand.

"Seine Verletzungen sind oberflächlich", beschwichtigte Teamchef Dave Brailsford, und Sportdirektor Nicolas Portal fügte hinzu: "Ich habe mit Chris gesprochen, er scheint in Ordnung zu sein. Wir sind jetzt übervorsichtig."

Der Brite war bereits vor einigen Wochen beim Criterium du Dauphine auf die linke Seite gestürzt und hatte danach im Duell mit Alberto Contador (Tinkoff) ein herbe Schlappe hinnehmen müssen. Neben Froome kam am Dienstag auch der Niederländer Bauke Mollema (Belkin) zu Fall, der als Kandidat für die Top-6 der Tour-Gesamtwertung gilt.

Hier gibt es alles zum Radsport

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel