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Andy Schleck erwischt es wahrscheinlich am härtesten bei der Frankreich-Rundfahrt. Der 29-jährige Luxemburger hat sich bei seinem Sturz im rechten Knie beide Kreuzbänder sowie Außen- und Innenband gerissen. Zudem zog er sich einen Meniskus-Riss und eine Knochenläsion zu - eine Horror-Diagnose. Das Drama ereignet sich auf der 3. Etappe in Großbritannien
Andy Schleck gewann 2010 die Tour de France © getty

Für den ehemalige Tour-de-France-Sieger Andy Schleck haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

Der 29-jährige Luxemburger hat sich bei seinem Sturz am Sonntag im rechten Knie beide Kreuzbänder sowie Außen- und Innenband gerissen. Zudem zog er sich einen Meniskus-Riss und eine Knochenläsion zu. Das gab sein Team Trek Factory Racing bekannt.

Nach der Diagnose wurde Schleck direkt in Basel operiert. Er war bei der 101. Frankreich-Rundfahrt am Dienstag ausgestiegen, nachdem er am Montag auf der Etappe nach London mit einem Zuschauer kollidiert und gestürzt war.

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Für Schleck ist die Horror-Verletzung im Knie ein neuerlicher Tiefpunkt seiner Karriere.

"Ich bin sehr enttäuscht, euch mitzuteilen, dass ich nicht in der Lage bin zu starten. Mein Knie ist zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Das ist ein schwerer Schlag für mich", schrieb Schleck via Twitter.

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Der Mannschaftskollege des deutschen Oldies Jens Voigt beim Team Trek Factory Racing fährt seit langem seiner Bestform hinterher.

Schlecks Krise begann mit einem im Juni 2012 erlittenen Steißbeinbruch, der ihn zu einer viermonatigen Pause zwang und den Start bei der Tour de France kostete. Seit seiner Rückkehr hat er kein Radrennen mehr gewonnen.

Schleck hatte von 2008 bis 2010 die Nachwuchswertung bei der Tour gewonnen. 2010 wurde ihm zudem der Gesamtsieg nach einer Dopingsperre des Spaniers Alberto Contador zugesprochen.

2011 stand er als Zweitplatzierter hinter dem Australier Cadel Evans erneut auf dem Podium in Paris. Im Vorjahr reichte es für Schleck nur noch zum 20. Platz.

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