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Degenkolb stürzte zwei Mal auf der 5. Etappe © getty

Der deutsche Radprofi John Degenkolb ist nach zwei Stürzen auf der 5. Etappe der 101. Tour de France mit einer leichten Blessur davongekommen.

Der 25 Jahre alte Klassikerspezialist zog sich auf dem Teilstück von Ypern/Belgien nach Arenberg einen "kleinen Riss im großen Gesäßmuskel zu".

Das teilte sein Team Giant-Shimano am Mittwochabend mit.

Der Mannschaftsgefährte des dreimaligen Etappensiegers Marcel Kittel war bei schwierigen Verhältnissen wiederholt zu Fall gekommen und musste eine schwerere Verletzung befürchten.

"Glücklicherweise ist nichts gebrochen", sagte Teamarzt Nando Liem: "John wird diese Woche Schmerzen haben, aber er ist ein starker Fahrer und wird sich in den kommenden Tagen hoffentlich gut erholen.

Auch Kittel war während des verregneten Rennens über Kopfsteinpflaster-Passagen zu Fall gekommen. Der gebürtige Arnstädter rutschte in einem Kreisverkehr aus, schien aber glimpflich davongekommen zu sein.

Degenkolb und Kittel beendeten die Etappe mit 18:03 Minuten Rückstand auf Tagessieger Lars Boom (Niederlande/Belkin).

"Wir haben es überlebt", twitterte Kittel nach dem Rennen.

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Tony Martin (Quick Step) und Andre Greipel (Lotto) gehörten ebenfalls zu den zahlreichen Fahrern, die stürzten.

Martin erreichte nach einer starken kämpferischen Leistung dennoch als 17. das Ziel.

Am heftigsten erwischte es Titelverteidiger Christopher Froome (Großbritannien/Sky), der die Tour aufgeben musste.

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