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FAVORITENSTERBEN: Das Sturzpech beendet auch die Tour der großen Favoriten Chris Froome (Bild) und Alberto Contador. Froome crasht schon auf der 4. Etappe, nach zwei weiteren Stürzen auf dem 5. Teilstück steigt er mit Brüchen der linken und rechten Hand aus. Contador bricht sich auf der 11. Etappe das Schienbein und gibt auf
Toursieger Christopher Froome musste genauso wie sieben weitere Fahrer aufgeben © getty

Die Radprofis Maximiliano Ariel Richeze (Argentinien/Lampre), Xabier Zandio (Spanien/Sky), Igor Silin (Russland/Katjuscha) und Jesus Hernandez (Spanien/Tinkoff) haben am Donnerstag bei der 101. Tour de France aufgegeben.

Der 37 Jahre alte Routinier Zandio war auf der sechsten Etappe am Donnerstag gestürzt.

Nach dem Ausfall von Titelverteidiger Christopher Froome ist es der zweite personelle Rückschlag für Sky. Zandio war als einer der wichtigen Helfer im Hochgebirge eingeplant.

Am Mittwoch hatte Kapitän Froome nach seinem insgesamt dritten Sturz innerhalb der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt aufgeben müssen.

Der 29-Jährige reiste noch am gleichen Abend ab und unterzieht sich in den nächsten Tagen eingehenden Untersuchungen seiner Verletzungen.

Anstelle des Vorjahressiegers führt nun der Australier Richie Porte die Sky-Mannschaft an, hat aber nunmehr lediglich noch sechs Fahrer an seiner Seite.

Nicht lange nach Zandios Sturz musste in Hernandez auch ein erster Helfer von Alberto Contador aussteigen.

Der einzige Landsmann des zweimalige Tour-Siegers im Team Tinkoff-Saxo war ebenfalls gestürzt.

Zuvor hatten neben Froome bereits Andy Schleck (Luxemburg/Trek), Mark Cavendish (Großbritannien/QuickStep), Greg Henderson (Neuseeland/Lotto) und Sacha Modolo (Italien/Lampre) aufgegeben.

Damit waren noch 189 von ursprünglich 198 Fahrern im Rennen.

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