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Bradley Wiggins gewann die Tour de France im Jahr 2012 © getty

Sky-Teamchef Dave Brailsford steht trotz des Ausfalls von Titelverteidiger Christopher Froome zur Nichtnominierung von Radprofi Bradley Wiggins für die 101. Tour de France.

"Wenn Wiggins unser Plan B gewesen wäre, hätten wir ihn mitgenommen. Aber Richie Porte ist unser Plan B und wir haben unsere Mannschaft auf Basis dieser Einschätzung ausgewählt", sagte Brailsford vor dem Start zur sechsten Etappe am Donnerstag.

Der erste britische Tour-Sieger Wiggins hatte im Mai die Kalifornien-Rundfahrt gewonnen, sich im Vergleich zum schwachen Jahr 2013 deutlich erstarkt präsentiert und sogar Helferdienste für Froome angeboten.

Nach seiner Ausbootung bereitet sich der Zeitfahr-Olympiasieger von London derzeit auf die Commonwealth Games vor, wo er ein Comeback auf der Bahn geben wird.

"Ich trage die volle Verantwortung für diese Entscheidung, das gehört zu meinem Job. Wenn ich das nicht mehr tun würde, wäre der Tag des Abschieds gekommen", sagte Brailsford, der offen ließ, ob Froome und Wiggins eventuell die Vuelta in Spanien gemeinsam bestreiten werden.

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