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Paul Voss fährt seit 2013 für NetApp-Endura
Paul Voss wurde 2005 Deutscher Meister im Junioren Cross © imago

Der deutsche Radprofi Paul Voss vom Team NetApp-Endura kann die 101. Tour de France trotz einer gebrochenen Nase und eines gebrochenen Fingers fortsetzen.

Der 28-Jährige wird am Samstag die achte Etappe über 161 km von Tomblaine nach Gerardmer aufnehmen, nachdem die Nacht nach seinem schweren Sturz am Ende der siebten Etappe gut verlaufen ist.

Voss war am Vormittag sogar schon wieder zum Scherzen aufgelegt.

"Ich bin ein bisschen steif, aber sonst okay. Jetzt sehe ich wenigstens wie ein richtiger Mann aus", twitterte der Rostocker und stellte eine Foto von sich dazu.

Etwa 800 Meter vor dem Ziel der siebten Etappe in Nancy war er mit dem Gesicht voraus in ein Absperrgitter geprallt und zog sich neben den Brüchen zahlreiche Schnittwunden im Gesicht zu.

Mit Voss kamen noch einige weitere Fahrer zu Fall, unter anderem der Schweizer Mathias Frank, der sich einen Oberschenkel brach.

"Ich weiß nur noch, dass ich schon am Sturz vorbei war und dann ein Rad in meins geflogen ist", schrieb er im Twitter-Interview mit "Sportschau.de".

Sein erster Gedanke sei gewesen, ob er Arme und Beine noch bewegen könne.

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