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Isabell Werth ist dreifache Weltmeisterin und fünffache Europameisterin © getty

Isabell Werth entschuldigt sich nach der positiven A-Probe bei ihrem Pferd Whisper: "Das ist der schlimmste Tag in meinem Leben".

Rheinberg - Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth hat die positive A-Probe bei ihrem Pferd Whisper beim Pfingsturnier in Wiesbaden bedauert und sich entschuldigt.

"Das ist der schlimmste Tag in meinem Leben. Ich habe kaum Hoffnung, dass die Suspendierung aufgehoben wird. Ich wollte dem Pferd den Alltag erleichtern", sagte Werth.

Die Doppel-Weltmeisterin entschuldigte sich für ihr Fehlverhalten.

"Ich bedaure den Vorfall zutiefst, war aber der Überzeugung, korrekt gehandelt zu haben."

Beruhigungsmittel gegen "Zitterkrankheit"

Wie Werth erklärte, sei das verbotene Beruhigungsmittel Fluphenazine durch das Medikament Modecate in den Körper des Pferdes gelangt.

Das Medikament habe ihr Tierarzt Hans Stihl empfohlen, da der Wallach an der so genannten "Zitterkrankheit" ("Shivering Syndrom") leide. Am 16. Mai wurde das Pferd mit dem Medikament einmalig erfolgreich behandelt.

"Zweifeln an der Redlichkeit"

Stihl habe die Absatzdauer mit sechs Tagen angegeben, war sich aber auch nicht ganz sicher. Deshalb ritt Werth am 30. Mai wieder mit dem Pferd. Dennoch wurden anschließend Spuren gefunden.

"Ich bin mir bewusst, dass ich zu Zweifeln an der Redlichkeit und Sauberkeit meiner Person und unseres Sports Anlass gegeben habe. Ich entschuldige mich auf diesem Wege bei allen, die dem Reitsport und mir verbunden sind", teilte Werth am Abend auf ihrer Homepage mit.

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