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Ludger Beerbaum gewann fünf EM-Medaillen im Team und vier alleine © getty

Der Bundestrainer nominiert Ludger Beerbaum nicht für die EM im August. Marco Kutscher ist zumindest Reservereiter.

Berlin - Die Reit-Europameisterschaften im britischen Windsor (25. bis 30. August) werden höchstwahrscheinlich ohne den viermaligen Springreit-Olympiasieger Ludger Beerbaum stattfinden.

Der 45-Jährige wurde mit seinen Pferden Coupe de Coeur und Gotha vom Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) lediglich auf die erweiterte "Longlist" gesetzt.

Fest nominiert wurden dagegen Marcus Ehning, Meredith Michaels-Beerbaum, Thomas Mühlbauer und Carsten-Otto Nagel. Als Reservereiter wurden Marco Kutscher und Philipp Weishaupt bestimmt.

"Rein sportliche Gründe"

Nur falls diese im Verletzungsfall nicht nachrücken könnten, könnte Beerbaum doch noch ins EM-Team rutschen.

"Die Nominierung hatte rein sportliche Gründe", sagte Bundestrainer Otto Becker.

Beerbaum und Kutscher waren nach einer Empfehlung der unabhängigen Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter Vorbehalt wieder in einen Kader der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN aufgenommen worden. (Zurück auf Los: Selbst Beerbaum wieder dabei)

Erweiterter Kreis

Bei den Dressurreitern wurde zunächst lediglich der erweiterte Kreis der EM-Kandidaten bekannt gegeben.

Auf der "Longlist" stehen Nadine Capellmann, Heike Kemmer, Carola Koppelmann, Susanne Lebek, Matthias-Alexander Rath, Hubertus Schmidt, Ellen Schulten-Baumer und Monica Theodorescu.

Nominierung in Verden

Die EM-Nominierung soll nach dem internationalen Reitturnier in Verden (5. bis 9. August) erfolgen.

Nicht bei der EM starten wird die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Werth: "Ich bin keine Kriminelle"), die nach der positiven Dopingprobe bei ihrem Wallach Whisper suspendiert ist.

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