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Christian Ahlmann gewann 2004 in Athen Mannschaftsbronze © getty

Es ist amtlich: Springreiter Christian Ahlmann bleibt für vier Monate gesperrt. Neben der Sperre erhält er eine weitere Strafe.

Lausanne - Springreiter Christian Ahlmann ist vom Weltreiter-Verband FEI nach einem positiven Medikationsfall bei seinem Pferd Cöster während der Olympischen Spielen in Hongkong für vier Monate gesperrt worden. Dies gab die FEI am Mittwoch nach wochenlangen Ermittlungen bekannt.

Da Ahlmann bereits seit seiner Suspendierung bei Olympia am 21. August nicht mehr an Turnieren teilnehmen durfte, endet die 120-Tage-Sperre bereits am 18. Dezember 2008.

Der Reiter muss zudem eine Geldstrafe von rund 1300 Euro zahlen und hat Gerichtskosten in Höhe von rund 1000 Euro zu tragen.

Auch die B-Probe positiv

Ahlmanns Wallach Cöster war nach der ersten Runde im Nationenpreis bei Olympia in Hongkong positiv auf die für den Wettkampf unerlaubte Substanz Capsaicin getestet worden.

Anschließend wurde er sofort suspendiert. Die B-Probe bestätigte das Ergebnis. Neben Ahlmann wurden bei den Pferden von vier weiteren Springreitern in Hongkong Capsaicin oder ein ähnliches Mittel gefunden.

Der 33 Jahre alte Reiter hat nun 30 Tage Zeit, die Entscheidung der FEI vor dem Internationalen Gerichtshof CAS in Lausanne anzufechten.

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