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Michael Jung und Sam sollen vorerst wieder vereint werden © imago

Laut Gericht muss Mitbesitzerin Kreuter den Gold-Wallach an Weltmeister Jung zurückgeben. Ein Verkauf des Pferdes steht bevor.

Berlin - Michael Jung hat vor dem Landgericht Rottweil einen Punktsieg im Dauerstreit um sein Goldpferd Sam gelandet.

Dort wurde dem Antrag der Jungs per einstweiliger Verfügung auf eine Rückkehr von Sam stattgegeben.

Das Gericht gab Jung Recht, weil dieser glaubhaft erklärt hatte, dass Sam Anfang November von Kreuter ohne sein Wissen von der Anlage in Horb abgeholt worden war.

Nun steht eine gütliche Einigung kurz bevor. Weltmeister Michael Jung und Mitbesitzerin Sabine Kreuter wollten am Mittwoch die Verhandlungen abschließen.

Sam ab Donnerstag wieder auf Jung-Anlage

Demnach soll der zehnjährige Wallach, mit dem Jung Anfang Oktober in Kentucky erster deutscher Einzel-Weltmeister wurde, ab Donnerstag wieder auf der Anlage der Familie Jung im schwäbischen Horb stehen.

Damit kann der Weltmeister den Wallach zunächst auch bei Turnieren einsetzen.

"Wir freuen uns natürlich darüber, wenn Sam bei uns auf der Anlage steht", sagte Vater Joachim Jung am Mittwoch am Rande des Turniers in Stuttgart. (Alle Mehrsport-News)

Zwei Millionen Euro geboten

Jung wollte Kreuter in den Verhandlungen zusichern, dass er einem möglichen Verkauf des Pferdes nicht mehr im Wege zu stehe.

Kreuter, die 60 Prozent an dem Ausnahme-Pferd hält, will Sam weiterhin verkaufen. Jung selbst versucht mit der Unterstützung von Sponsoren den Anteil von Kreuter zu übernehmen.

Zunächst hatte es ein Angebot über eine Millionen Euro für Sam gegeben. Zuletzt soll ein Käufer sogar zwei Millionen Euro geboten haben.

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