Isabell Werth ist nach der positiven Doping-Probe bei ihrem Pferd "Whisper" von den Reaktionen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) enttäuscht.

"Es wäre schön zu wissen, dass der Verband auch in schlechten Zeiten zu einem hält. Das Gefühl habe ich im Moment nicht", so die Dressur-Reiterin, die sich "in eine Ecke gestellt" sieht, "in die ich nicht gehöre. Ich bin keine Kriminelle", zum "Spiegel".

"Nachdem 2004 Ludger Beerbaums Pferd "Goldfever" wurde eine Task Force eingesetzt, von der man dann nichts mehr gehört hat", verweist die vierfache Olympiasiegerin auf ein unbewältigtes Problem und wirft der FN vor, auf "Druck des Fernsehens eine sehr plakative Position" eingenommen zu haben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel