Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth hat nach ihrer sechsmonatigen Dopingsperre klare Grenzwerte bei der Medikation von Pferden gefordert. "Es müssen Grenzwerte festgelegt werden. Das erfordert Forschung und Studien. Und beides ist teuer. Wir brauchen eine Lösung. Sonst hat die Öffentlichkeit den Eindruck, es wird am Pferd manipuliert", sagte Werth.

Das Regelwerk könne gerne scharf sein. Sie sei nicht fürs Bagatellisieren, wolle keine Schlupflöcher, fügte die Doppel-Weltmeisterin aus Rheinberg an. Die Dopingsperre habe sie einen hohen sechsstelligen Betrag aus Preisgeldern, Anwaltskosten etc. gekostet, meinte Werth.

Die 40-Jährige hatte Ende Dezember ihr Comeback gegeben, nachdem sie vom Weltverband FEI wegen eines Doping-Vergehens für sechs Monate bis zum 22. Dezember 2009 gesperrt worden war.

Bei ihrem Nachwuchspferd Whisper war während des Pfingsturniers 2009 in Wiesbaden das verbotene Psychopharmakon Fluphenazin festgestellt worden. Für die nationalen Kader ist Werth vom deutschen Verband noch bis Juni 2010 gesperrt.

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