Gut geritten, aber am Ende um den verdienten Lohn gebracht: Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth musste sich beim Weltcup-Finale in s'Hertogenbosch der niederländischen Übermacht beugen und belegte nach einer zweifelhaften Punktevergabe Rang vier. "Nach meiner guten Leistung hatte ich mit einem besseren Ergebnis gerechnet", sagte Werth nach dem letzten Ritt.

Die Doppel-Weltmeisterin aus Rheinberg zeigte im Finale der weltweit wichtigsten Hallenserie mit ihrem 15 Jahre alten Wallach Warum nicht eine fehlerfreie Vorstelllung, erhielt allerdings nur 79,750 Prozentpunkte. "Mit meiner Leistung kann ich sehr zufrieden sein, da gab es keine Schwachpunkte", meinte Werth, die nach ihrer Doping-Sperre erst seit drei Monaten wieder Wettkämpfe bestreiten darf.

Es siegte Europameister Edward Gal auf Totilas mit starken 89, 800 Punkten vor seinen Landsfrauen Adelinde Cornelissen auf Parzival (82,850 Punkte) und Imke Schellekens-Bartels mit Sunrise (82,150).

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