Die Siegchancen von Marcus Ehning beim Weltcup-Finale der Springreiter in Genf haben sich verbessert.

Nachdem das Pferd Sapphire des in Führung liegenden Amerikaners McLain Ward wegen einer Hypersensibilität ausgeschlossen und das Ergebnis des Reiters von Freitag gestrichen worden war, rutschte Ehning (zwei Fehlerpunkte) vom dritten auf den zweiten Rang vor.

Bei der 15 Jahre alten Stute Sapphire von Ward war am Freitag vor der zweiten Wertungsprüfung bei Tests mit Thermokameras eine Hypersensibilität (Überempfindlichkeit) des linken Vorderbeines festgestellt worden. Dennoch durfte Ward am Abend in der Prüfung starten.

Dort belegte das Paar den zweiten Rang und schob sich im Gesamtklassement vor dem Finale am Sonntag (13.30 Uhr) zunächst auf Rang eins.

Nach der Prüfung wurde das Pferd vom Weltverband ein zweites Mal untersucht. Dabei stellten die Veterinäre fest, dass die Stute nicht fit genug für den Wettkampf sei und schlossen sie aus dem Wettkampf aus.

Wie die FEI mitteilte, seien zunächst keine Hinweise auf eine Manipulation gefunden worden.

Auch die drei weiteren deutschen Reiter verbesserten sich durch das Ausscheiden von Sapphire. Marco Kutscher rückte mit sechs Zählern auf Rang sieben vor, Ludger Beerbaum ist mit sieben Punkten Neunter.

Philipp Weishaupt rangiert mit neun Punkten auf Rang zwölf. Es führt der Amerikaner Marius Deslauriers.

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