Springreiter Marco Kutscher wird beim Internationalen Sportgerichtshof CAS wie erwartet keinen Einspruch gegen seine nachträgliche Disqualifikation von den Olympischen Spielen 2008 in China einlegen.

Damit ist der Fall sportjuristisch komplett zu den Akten gelegt.

Der Reiter-Weltverband FEI hatte den 35-Jährigen am Dienstag fast zwei Jahre nach den Wettbewerben in Hongkong disqualifiziert, außerdem muss Kutscher eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken sowie die Gerichtskosten von 5000 Franken zahlen.

Da sich das FEI-Gericht gegen eine Sperre entschied, steht einer Olympia-Teilnahme Kutschers 2012 in London nichts im Weg.

Kutschers Pferd Cornet Obolensky war nach dem ersten Umlauf im Nationenpreis unangemeldet mit den Substanzen Lactanase und Arnica behandelt worden. Für die FEI war dies ein klarer Verstoß gegen das Reglement.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel