Springreiter Christian Ahlmann hat mit Bedenken auf das Angebot des deutschen Reit-Verbandes reagiert, nach Ablauf seiner Dopingsperre in die Nationalmannschaft zurückzukehren.

"Wenn ich sehe, was die Reiter an Kaderauflagen unterschreiben müssen, habe ich Zweifel. Der Verband schiebt die Verantwortung von sich", sagte Ahlmann über die neuen Anti-Doping-Richtlinien im Verband.

Ahlmann fühlt sich als Reiter im Paragraphen-Dschungel vom Verband alleingelassen und hat Angst, dass er bei einer kleinen Unachtsamkeit wieder vor Gericht landen könnte. Dort will er auf keinen Fall mehr hin. "Das war das Schlimmste, was mir widerfahren ist", sagt der Reiter aus dem westfälischen Marl.

Nach dem Dopingfall bei seinem Pferd Cöster bei Olympia 2008 wurde seine Angelegenheit vor mehreren Gerichten behandelt. Am Ende stand eine achtmonatige Sperre durch den Internationalen Gerichtshof CAS sowie ein zweijähriger Ausschluss von allen deutschen Mannschaften, der Ende August ausläuft.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel