Der viermalige Springreit-Olympiasieger Ludger Beerbaum will nach seinem überraschenden WM-Aus das für 2012 vorgesehene Karriereende um zwei Jahre hinauszögern.

So könnte der 46-Jährige 2014 in Frankreich noch einmal bei einer WM starten.

"Dann ist eben 2012 nach Olympia noch nicht Schluss. Warum sollte ich nicht bei den Weltreiterspielen 2014 in Frankreich starten. Dann ist mein Pferd Gotha im besten Alter", sagte Beerbaum.

Die WM hat für den 46-Jährigen einen besonderen Stellenwert. Seit 1990 in Stockholm war der Routinier immer dabei. Der Einzelsieg ist der letzte große Titel, der ihm noch fehlt.

Beerbaum hatte am Wochenende mit der erst neun Jahre alten Stute Gotha das Ticket für die WM in Kentucky (25. September bis 10. Oktober) verpasst.

Bei den deutschen Meisterschaften in Münster erlaubte sich das Paar in vier Runden vier Abwürfe und einen Zeitfehler. Das bedeutete Rang 15 - zu wenig für einen Platz im WM-Quintett.

Zwar setzte Bundestrainer Otto Becker Beerbaum und die Pferde Gotha und Coupe de Coeur am Montag auf die Longlist des erweiterten WM-Kaders, doch eine reelle Chance hat er nicht mehr.

Neben Beerbaum wurden nominiert: Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue, Sabrina, Küchengirl. Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash, Cornet Obolensky. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Lambrasco. Thomas Mühlbauer (Kötzting) mit Asti Spumante. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina. Lars Nieberg (Homberg) mit Lord Luis. Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue. Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Souvenir und Catoki.

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