Im internationalen Reitsport deutet sich in der Debatte um die Reform der Anti-Doping-Regeln eine Lösung an. Der europäische Verband EEF hat signalisiert, dass man der Empfehlung einer Experten-Komission des Weltverbandes FEI folgen wolle.

Demnach sollen Schmerzmittel und Entzündungshemmer (NSAID) für Pferde in Zukunft im Wettkampf verboten bleiben.

"Unser Aufschrei hat geholfen. Nun liegt ein Vorschlag vor, mit dem wir uns ernsthaft befassen", sagte Präsident Breido Graf zu Rantzau von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN und bestätigte einen Bericht der Süddeutschen Zeitung.

Der europäische Verband EEF, dessen Mitglieder wegen des geltenden Tierschutzgesetzes in ihren Ländern bislang auf einen Verzicht von NSAID-Substanzen gedrängt hatten, signalisierte bei einer Tagung in Istanbul Zustimmung.

Erlaubt bleiben soll der Einsatz von geringen NSAID-Mengen zwischen den Turnieren. Zwischen einer Qualifikation und einem Großen Preis bei ein und demselben Turnier allerdings dürften die Mittel nicht zum Einsatz kommen.

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