Die deutsche Dressur-Equipe hat bei den Weltreiterspielen in Lexington die befürchtete historische Niederlage kassiert und Gold verpasst. Die Equipe um die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth kam im Grand Prix auf 220,595 Punkte und blieb damit hinter den Niederlanden (229,745) und England (224,767).

Im deutschen Lager herrschten schon vor Ende des Wettbewerbs Frust und Enttäuschung, schließlich hatte man Silber im Vorfeld als Ziel ausgegeben. Werth zeigte mit ihrem Wallach "Warum nicht" eine starke Leistung, erhielt von den Punktrichtern allerdings nur 75,4 Punkte.

Angeführt von Europameister Edward Gal ritten die Niederlande souverän zum WM-Titel. Gal und sein Wunderpferd "Totilas" kassierten für eine beeindruckende Vorstellung mit 84,00 Punkten das mit Abstand beste Einzelergebnis.

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