Michael Jung und das deutsche Team reiten auf Goldkurs: Für die deutschen Vielseitigkeitsreiter hätte die Dressur bei der Reit-WM in Lexington nicht besser laufen können. Der EM-Dritte Jung geht mit 33 Minuspunkten am Samstag als führender Reiter ins Gelände.

Auch die deutsche Mannschaft hat den WM-Titel vor Augen. Nach der Dressur setzte sich der Titelverteidiger mit 114,30 Punkten vor Großbritannien (128,50) und Schweden (131,20) an die Spitze.

"Ich bin überglücklich, dass es so gut geklappt hat. Wir sind in einer fantastischen Form", sagte Jung nach seinem starken Ritt im Viereck. Auch die anderen Reiter überzeugten. Andreas Dibowski (Döhle) bekam mit dem 13 Jahre alten Hannoveraner Leon auch nur 40,0 Minuspunkte und liegt im Einzelranking auf Rang sieben.

Beide Reiter besitzen gute Chancen auf eine Medaille im Einzel. Dafür benötigen sie am Samstag im Gelände allerdings einen hervorragenden Ritt. Die Strecke gilt als sehr anspruchsvoll. Ross und Reiter wird viel zugemutet.

"Mein Pferd ist eine Galoppmaschine. Wir werden uns die Kraft aber gut einteilen", sagte Dibowski.

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