Die Präsidiumswahlen im Weltverband FEI Anfang November werfen ihren Schatten voraus und sorgen auch bei den Weltreiterspielen in Lexington für Unruhe.

Prinzessin Haya, die eine zweite Amtszeit anstrebt, hat für Sonntag ein wichtiges Meeting des Excecutive Board abgesagt. Für die Spitze des deutschen Verbandes FN ist das ein klares Zeichen, dass sich Haya wenige Wochen vor der Wahl nicht mehr in die Karten schauen lassen will.

"Ich bin nicht böse, dass es ausfällt. Dann gehe ich eben ins Pferdemuseum", sagte Hanfrid Haring (Sassenberg), der als Mitglied des Gremiums eingeladen war und auch deshalb nach Lexington gekommen ist.

Das Excecutive Board ist ein Arbeitsgremium und hat unter anderem die Aufgabe, die Sitzungen des wichtigen FEI-Bureaus vorzubereiten.

Haring ist auch Vorsitzender des neu gegründeten europäischen Verbandes EEF mit rund 30 Nationen, die generelle Kritik an der Ausrichtung der FEI unter Präsidentin Haya üben. Für die Wahlen auf der FEI-Generalversammlung in Taipeh im November haben die Europäer zwei Knadidaten aufgestellt, die gegen Haya antreten wollen.

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