Die Voltigiererinnen haben bei der Reit-WM die deutsche Medaillenbilanz aufgebessert.

Antje Hill mit Airbus gewann in der Kür mit Longenführerin Irina Lenkeit die Silbermedaille. Hill kam auf 9,100 Punkte. Simone Wiegele holte mit Arkansas und Longenführerin Jessica Schmitz mit 8,800 Punkten Bronze.

"Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Besonders schön ist, dass Simone Wiegele aus meiner Trainingsgruppe auch auf dem Podest steht", sagte Hill. Der Sieg ging an Joanne Eccles (Großbritannien/9,350) mit Bentley und Longenführer John Eccles.

Christoph Sandmann hat im Viererzugfahren gewahrt.

Der 44-Jährige kam nach Dressur und Gelände auf 151,18 Punkte und belgte vor der Entscheidung um Medaillen am Sonntag im Hindernisfahren den sechsten Platz. Es führt der Australier Boyd Exell (132,24).

Vor dem Wettbewerb hatte es im Lager der Fahrer große Aufregung gegeben. Unbekannte hatten die Lederbezüge in der Kutsche von Weltmeister Ijsbrand Chardon (Niederlande) beschädigt.

Kurzerhand wurde ein amerikanischer Spezialist gerufen, die die Reparaturen noch rechtzeitig vornahm. Chardon startete als Letzter und fuhr mit 132,24 Punkten auf den zweiten Platz.

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