Bei der Suche nach einem Reiter für sein Wunderpferd "Totilas" will Besitzer Paul Schöckemöhle nichts übers Knie brechen.

"Ich lasse mir bei der Suche bis Ende des Jahres Zeit", sagte der frühere Springreiter-Europameister am Randes seines Reitturniers in Hannover.

Schockmöhle betonte, dass der neue Reiter allerdings "etwas Geld mitbringen müsste", um den Rapphengst in Zukunft auf Turnieren reiten zu dürfen. Totilas ist zurzeit das alles beherrschende Pferd in der Dressur und gewann bei den Weltmeisterschaften Ende September unter dem Niederländer Edward Gal alle drei möglichen Titel.

Schockemöhle soll über zehn Millionen Euro für den erst zehn Jahre alten Hengst aus niederländischer Zucht bezahlt haben.

Paul Schockemöhle hofft weiter auf eine deutsche Lösung. Zuletzt war der WM-Dritte Matthias Alexander Rath (Kronberg) im Gespräch, der Totilas nach eigenem Bekunden "gern ausprobieren würde". Die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) indes hat bereits abgelehnt, weil sie lieber eigene Pferde reiten wolle.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel