Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth hat bei den Munich Indoors auf ihrem Hoffnungsträger "El Santo" einen vielversprechenden Sieg gefeiert.

Die 41-Jährige führte ihren neunjährigen westfälischen Wallach "El Santo" durch eine gelungene Grand-Prix-Kür und erhielt dafür von den Richtern 81,35 Prozentpunkte.

"Er ist eine tolle Kür gegangen. Es war für ihn das erste Mal, dass er "Satchmos" Kür mit diesem hohen Schwierigkeitsgrad gegangen ist. Die Kürvorstellung hat bei mir nur wenige Wünsche offengelassen. Mit ihm könnte ich schon jetzt sofort losreiten", sagte die Rheinbergerin.

Werth will "El Santo" als Nachfolger von Satchmo und Warum nicht, ihrer derzeitigen Championatspferde, aufbauen. Mit der Vorstellung von München unterstrich die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten, dass sie auf dem richtigen Weg zu sein scheint. Zudem hat Werth auch noch den ein Jahr jüngeren "Don Johnson" in der Hinterhand, mit dem sie im Grand Prix Dritte und im Special Vierte wurde.

"Für "Johnny" war es der erste lange Grand Prix und der erste Grand Prix Special überhaupt. Er legt immer noch Sondereinlagen ein, aber das kann man ihm verzeihen. Er hat auch tolle Momente gezeigt", sagte Werth. Den Grand Prix Special gewann Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit der zehnjährigen Fuchsstute Wakana mit 71,5 Prozent. Hinter der Olympiazweiten von Athen kam Grand-Prix-Gewinnerin Nadine Capallmann (Würselen) mit Elvis (70,208) auf Platz zwei.

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