Zwei Rennpferde sind vor dem Start eines Galopprennens in England unter mysteriösen Umständen tot zusammengebrochen.

Erste Vermutungen gehen in die Richtung, dass die Galopper Fenix Two und Marching Song im Führring eventuell durch einen Stromschlag getötet wurden.

Die Veranstalter auf der Rennbahn in Newbury sagten danach aus Sicherheitsgründen die noch ausstehenden weiteren sechs Rennen ab, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Rennbahn-Manager Stephen Higgins bezeichnete die Theorie eines Stromschlages als "durchaus möglich".

"Wir haben sofort die Kabel überprüft, die 40 Jahre alt sind, und festgestellt, dass vor dem Bau der Tribüne 1992 genau an dieser Stelle möglicherweise ein Kabel war", erklärte er und bestätigte, dass es in der Woche vor dem Rennen Routinearbeiten gegeben hatte.

"Ob das irgendetwas im Boden beeinträchtigt und dadurch diesen katastrophalen Unfall der beiden Pferde ausgelöst hat, ist nicht sicher. Es wäre eine Spekulation, aber es besteht durchaus die Möglichkeit."

Die Veranstalter haben sich umgehend an den örtlichen Stromversorger gewandt, der britische Galopper-Dachverband BHA kündigte eine umfassende Untersuchung an.

Ein BHA-Direktor hält einen Stromschlag ebenfalls für denkbar, erklärte aber auch, dass man ebenfalls mögliche andere Ursachen prüfen wolle. Gewebeproben der Pferde würden ebenso untersucht wie das den Tieren verabreichte Wasser.

Außer Fenix Two und Marching Song hatten noch zwei weitere Pferde ungewöhnliche Symptome gezeigt. Kid Cassidy wurde daraufhin vom Start zurückgezogen. The Merry Giant lief zwar, zeigte aber eine schwache Vorstellung.

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