Der frühere Doppel-Europameister Christian Ahlmann hat mit Taloubet auf Rang 14 das beste Ergebnis der deutschen Reiter bei der letzten Weltcup-Qualifikation im niederländischen 's-Hertogenbosch erreicht.

Einen Monat vor dem Weltcup-Finale Ende April in Leipzig siegte der Ire Denis Lynch mit Abbervail (0 Fehlerpunkte/40,66 Sekunden) vor Jeroen Dubbeldam mit Simon (0/40,97) und Eric van der Vleuten mit Utascha (0/41,74).

Sieben deutsche Springreiter haben sich für das Weltcup-Finale in Leipzig qualifiziert. Marco Kutscher profitierte dabei von der automatischen Qualifikation des Titelverteidigers Marcus Ehning und der Tatsache, dass der Brasilianer Rodrigo Pessoa und die Australierin Edwina Alexander zwar in Europa Weltcup-Punkte sammeln können, aber in anderen Ligen gewertet werden. Damit rückt der nach 13 Etappen auf Platz 20 liegende Kutscher ins Weltcup-Feld nach.

Zu den 18 Finalisten der West-Europaliga zählen zudem Meredith Michaels-Beerbaum, Ludger Beerbaum, Philipp Weishaupt, Christian Ahlmann und Lars Nieberg. "Wir haben versucht, möglichst vielen Reitern eine Chance zu geben. Sieben ist ein sehr gutes Ergebnis. Damit sind wir vollauf zufrieden", sagte Bundestrainer Otto Becker.

In der Dressur hatte Isabell Werth bei der Weltcup-Kür in 's-Hertogenbosch auf dem Hannoveraner Wallach Warum Nicht Platz zwei belegt.

Mit 82,05 Prozentpunkten musste die fünfmalige Olympiasiegerin nur der Favoritin Adelinde Cornelissen mit Parzival (87,90) bei der zehnten und letzten Weltcup-Station den Vortritt lassen.

Neben der 41-Jährigen Werth sind Ulla Salzgeber und Helen Langehanenberg die weiteren deutschen Teilnehmerinnen im Finale von Leipzig.

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