Mit dem persönlichen Rekord von 83,125 Prozent hat Ulla Salzgeber auf Herzruf's Erbe das Finale der World Dressage Masters-Tour in München gewonnen.

Die Olympiazweite von Athen bot im A-Finale, einer mit 70.000 Euro dotierten Grand-Prix-Kür zur Musik, eine leichtfüßige, nahezu perfekte Vorstellung.

Die zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin setzte sich dabei gegen starke Konkurrenz durch.

Insgesamt fünf Paare blieben über 80 Prozent, ein Leistungsniveau, das es selbst bei Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen und Weltcup-Finals noch nicht gegeben hat.

Platz zwei ging mit 82,525 Punkten wie am Freitag im Grand Prix an den Mannschafts-WM-Dritten Christoph Koschel (Hagen a.T.), dem mit Donnperignong erneut gelang eine Spitzenpräsentation zu bieten.

Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Grand Prix, in dem sie nur Sechste geworden war, erlebte die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth mit dem 15jährigen Warum nicht.

Das Paar knüpfte mit Platz drei und 81,475 Prozent an alte Erfolgszeiten an. Platz vier (81,175) ging an den Schweden Patrik Kittel mit Scandic gefolgt von der Österreicherin Victoria Max-Theurer mit Augustin OLD (80,875).

Den mit zusätzlichen 25.000 Euro dotierten Gesamtsieg der Serie sicherte sich allerdings Anja Plönzke, die am Samstag im Grand Prix Special mit Le Mont d'Or Dritte geworden war.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ihr allerdings schon niemand mehr den Gesamtsieg nehmen können.

Die Wiesbadenerin hatte an allen fünf Wertungsprüfungen der Serie in Falsterbo, Hickstead, Cannes, Wellington und München teilgenommen, von denen die vier besten gewertet wurden.

Pro Station waren 100.000 Euro an Preisgeld in den drei Prüfungen ausgeschüttet worden. Mit 500.000 Euro Preisgeld plus den 25.000 Euro für den Gesamtsieger sind die World Dressage Masters die höchstdotierte Serie im Dressursport.

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