Dressurreiter Matthias Rath plant mit Wunderpferd Totilas über Pfingsten den Angriff auf die nationale Spitze.

"Wichtig für Wiesbaden ist, dass Matthias und Totilas die Leistungen vom Grand Prix Spezial in München bestätigen", sagte Klaus-Martin Rath, Vater und Trainer des 26 Jahre alten Reiters.

Das neue Traumpaar der deutschen Dressur geht am Sonntag und Montag in Wiesbaden in der Spezial-Tour an den Start und will sich für die deutschen Meisterschaften eine Woche später in Balve empfehlen.

Bei der DM im Sauerland zeigen Rath und Totilas zum ersten Mal ihre mit großer Spannung erwartete Kür.

Europas größter Pferdehändler Paul Schockemöhle hatte das Ausnahmepferd im vergangenen Herbst für die Rekordsumme von zehn Millionen Euro nach Deutschland geholt und peilt mit Rath als Reiter den Sieg bei Olympia 2012 in London an.

Derweil zeigte sich die nationale Konkurrenz von Raths Premiere in München durchaus angetan. "Für den ersten Start war der Grand Prix schon okay", sagte Ulla Salzgeber, die noch Luft nach oben sah: "Beim Spezial konnte man sehen, in welche Richtung das gehen kann."

Die Team-Olympiasiegerin aus Bayern kämpft wie Rath um einen Platz in der deutschen Mannschaft für den CHIO in Aachen Mitte Juli und für die Europameisterschaften Mitte August in Rotterdam.

Auch der WM-Dritte Christoph Koschel aus Hagen am Teutoburger Wald sprach von einer positiven Entwicklung und gestand seine Begeisterung für das Paar.

"Wenn ich sie im Viereck sehe, stellt sich bei mir ein Gänsehaut-Feeling ein. Da kommt bei mir auch kein Neid auf", versicherte Koschel.

Der Aufsteiger des vergangenen Jahres rechnet sich für die Highlights des Sommers ebenfalls einen Platz in der deutschen Equipe aus.

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