Der gelungenen Premiere folgte der Patzer: Dressurreiter Matthias Rath und Wunderpferd "Totilas" mussten sich beim Grand Prix des Pfingstturniers in Wiesbaden mit dem dritten Platz begnügen.

Bei seinem ersten Auftritt in München hatte das neue Traumpaar der deutschen Dressur noch triumphiert.

Rath war trotz Platz drei zufrieden: "Die Prozentzahl und die Platzierung waren mir vorher ziemlich egal. Wir haben auch nie gesagt, dass wir hier gewinnen müssen. Aber ich weiß mit Sicherheit einige Dinge, die wir morgen beim Abreiten ändern werden", sagte Rath.

"Abhaken als Lernerfahrung," sagte Trainer Klaus-Martin Rath:

"Wiesbaden ist ein ungewöhnliches Umfeld, da sind Dressurpferde, Ponies, Voltigierpferde alle auf einem Abreiteplatz, außerdem befindet sich der Springplatz direkt nebenan. Totilas hat sich ganz anders als in München verhalten. Schon auf dem Abreiteplatz war er aufmümpfig."

In Wiesbaden leisteten sich Rath und der zehn Millionen Euro teure Vierbeiner Fehler in den Einer-Wechseln und in der ersten Pirouette und bekamen von den Punktrichtern 72,195 Prozent.

Souverän zum Sieg ritt Laura Becholtsheimer (England), die mit "Hojris" 78,766 Prozent erreichte. Platz zwei ging an Manschafts-Olympiasieger Hubertus Schmidt auf "Valentino" (73,447).

Am Pfingstmontag starten Rath und "Totilas" in Wiesbaden beim Grand Prix Special.

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