Matthias Alexander Rath hat mit dem Wunderpferd "Totilas" die ersten aufkommenden Kritiker verstummen lassen und eine gelungene Generalprobe für die deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Balve gefeiert.

Der WM-Dritte gewann mit einer Weltklasseleistung den Grand Prix Special beim Wiesbadener Pfingstturnier und rehabilitierte sich für den schwachen Auftritt am Vortag.

Rath siegte mit 81,479 Prozent vor Laura Becholtsheimer (England/80,500) mit "Hojris" und der Dänin Sune Hansen (73,146) mit "Romanov".

Am Sonntag hatte Rath mit dem 10-Millionen-Euro-Rappen einen ersten Dämpfer hinnehmen müssen. Im Grand Prix hatte er nach Fehlern in den Einer-Wechseln und in der ersten Pirouette mit dem dritten Platz begnügen müssen.

"Wir haben am Sonntag nicht die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, also sind wir jetzt auch nicht zu euphorisch. Wir fahren aber mit einem guten Gefühl nach Balve", sagte Rath nach seinem Sieg:

"Ich habe ihn diesmal energischer geritten, und das Pferd hat das akzeptiert."

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