Bereits zum dritten Mal nach 2008 und 2009 entschied der inzwischen achtjährige Hengst "Corleone", gesteuert von seiner Mitbesitzerin Marie Lindinger, am Pfingstdienstag das mit 20.000 Euro dotierte Bayerische Zuchtrennen auf der Trabrennbahn in Pfarrkirchen für sich.

Trotz einer Zulage von 50 Metern hatte der 32:10-Favorit am Ende dieser Steher-Prüfung über die Grunddistanz von 2.600 Metern die meiste Puste und schraubte mit der Siegprämie von 10.000 Euro seine aktuelle Gewinnsumme auf über 352.000 Euro.

Überlegen mit neuneinhalb Längen verwies der "trabende Geldschrank", der dem Stall Wieserhof der Familie Lindinger gehört, die 401:10-Außenseiterin "Provence" mit Herbert Strobl im Sulky auf den zweiten Platz.

Als Dritter war der fünfjährige Hengst "Arathorn" (59:10) mit dem 19-maligen Österreichischen Meister Gerhard Mayr nur mit einem kurzen Kopf geschlagen.

"Corleone ist mein Liebling. Neben dem Weihnachtspokal in München-Daglfing war das einer meiner schönsten Siege", schwärmte die erfolgreiche Amateurfahrerin Marie Lindinger, die auf Bayerns ältester Trabrennbahn (seit 1894) die gesamte Profi-Elite hinter sich gelassen hatte, bei der Siegerehrung.

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