Vielseitigkeitsreiter Kai Rüder aus Landkirchen steht dicht vor seinem ersten deutschen Meistertitel.

Der 40-Jährige von der Insel Fehmarn behauptete im Gelände bei den nationalen Titelkämpfen im niedersächsischen Luhmühlen seine Führung aus der Dressur und geht mit 31,5 Punkten als Führender in das abschließende Springen am Sonntag.

Mit dem zwölfjährigen Hengst Leprince des Bois kann sich Rüder sogar einen Springfehler leisten und dennoch deutscher Meister werden. Marina Köhncke aus Badendorf mit Calma Schelly (39,1) und Mannschafts-Olympiasieger Andreas Ostholt aus Warendorf mit Franco Jeas (39,3) müssen auf mehr als einen Patzer des Spitzenreiters hoffen, um noch den Titel zu erringen.

"Der Vorsprung gibt mir ein bisschen Sicherheit, dennoch wird es noch ein harter Kampf", sagte der Schleswig-Holsteiner Rüder, der sich Hoffnungen machen darf, für die Europameisterschaften nominiert zu werden, die Ende August ebenfalls in Luhmühlen ausgetragen werden. Rüder kam zusätzlich noch mit Edino (40,4) auf den vierten Platz.

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