Für Deutschlands Springreiter ist der Traum vom Sieg im Nationenpreis beim CHIO in Aachen geplatzt.

Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet, Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Lambrasco, Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha belegten mit 16 Fehlerpunkten gemeinsam mit Großbritannien und Irland den zweiten Platz.

Damit blieb die deutsche Equipe beim Triumph der Niederlande (12) auch im dritten Jahr in Folge im prestigeträchtigen Mannschaftsspringen ohne Sieg.

Der Nationenpreis vor 45.000 Zuschauern im ausverkauften Aachener Reitstadion ist weltweit eine der traditionsreichsten Prüfungen und wird im Rahmen des CHIO seit 1929 ausgeritten.

Deutschland gewann die Prüfung 26-mal. Die Dotierung lag in diesem Jahr bei 220.000 Euro. Das Siegerteam durfte sich über 72.000 Euro freuen.

Im Team der Gastgeber sorgte Nagel für die überragende Leistung. Der Ex-Europameister blieb in beiden Runden fehlerfrei. Meyer hatte in beiden Runden nur einen Abwurf.

Ahlmann erlaubte sich insgesamt drei Abwürfe, Beerbaum ließ insgesamt dreimal die Stangen purzeln. Team-Weltmeister Marcus Ehning hatte den Sprung ins deutsche Team kurzfristig verpasst.

Da seine Frau in diesen Tagen ihr zweites Kind erwartet, erhielt der Borkener von Bundestrainer Otto Becker eine Babypause.

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