Springreiter Ludger Beerbaum hat beim CHIO in Aachen ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Der viermalige Olympiasieger jagte in der wichtigsten Springprüfung des vorletzten CHIO-Tages mit "Chaman" zum Sieg und strich eine Prämie von 16.500 Euro ein.

Für Beerbaum war es im Rahmenprogramm der zweite Triumph. Im Nationenpreis am Donnerstag hatte der 48-Jährige allerdings die deutsche Mannschaft durch zwei Abwürfe mit "Gotha" in der letzten Runde um den Sieg gebracht.

Bei erneutem Regenwetter in der Soers ging Beerbaum mit dem elf Jahre alten Hengst hohes Risiko und unterbot am Ende in 42,19 Sekunden ohne Fehler noch die Zeit des Olympiazweiten Rolf-Göran Bengtsson.

Der Schwede hatte für seinen Nullfehlerritt mit dem zwölf Jahre alten Hengst "Casall LaSilla" 42,73 Sekunden benötigt. Dritter wurde die US-Amerikanerin Laura Kraut mit der elf Jahre alten Stute "Teirra" (0 Fehlerpunkte/42,80 Sekunden)

Newcomer Hans-Dieter Dreher aus Baden Württemberg blieb ein erneuter Paukenschlag verwehrt. Nach seinem zweiten Platz im NRW-Preis am Vortag schaffte der Aachen-Debütant aus Eimeldingen an der Schweizer Grenze zwar den Sprung ins Stechen, bekam dort allerdings die Grenzen aufgezeigt.

Mit dem neun Jahre alten Wallach "Constantin" erlaubte er sich einen Abwurf und landete am Ende auf Rang elf. Ex-Europameister Marco Kutscher kam mit seinem Olympia-Pferd "Cornet Obolensky" ohne Fehler in 47,86 Sekunden auf den achten Rang.

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