Helen Langehanenberg hat der deutschen Dressur-Equipe bei den Europameisterschaften in Rotterdam einen mäßigen Auftakt beschert.

Die Debütantin aus dem münsterländischen Havixbeck kam zum Auftakt des Teamwettbewerbs im Grand Prix mit dem elf Jahre alten Hengst Damon Hill nur auf 71,079 Punkte.

"73 oder gar 74 Punkte wären uns lieber gewesen. Doch es fehlte der richtige Zug. Es lief nicht wie am Schnürchen", sagte Bundestrainer Holger Schmezer.

Langehanenberg patzte bei den Einerwechseln, auch die Übergänge waren nicht immer sauber. "Man kann nicht zufrieden sein", meinte Schmezer.

Die Reiterin selbst sah das anders. "Ich bin eigentlich zufrieden. Es waren viele sehr gute Sachen dabei, aber auch ein paar Fehler. Natürlich hätte es besser sein können, aber wir haben einen ordentlichen Einstieg hingelegt."

Langehanenberg ging als erste deutsche Reiterin ins Viereck. Am Mittag folgte Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) mit Donnperignon. Am Donnerstag gehen Isabell Werth (Rheinberg) mit El Santo und Matthias Rath (Kronberg) mit Totilas ins Rennen.

Deutschland hofft auf das erste EM-Gold seit sechs Jahren, doch vor allem die britische Equipe will dem Schmezer-Team Platz eins streitig machen.

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