Ein Jahr nach dem spektakulären Verkauf von "Totilas" nach Deutschland hat der niederländische Reitsport auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in London erneut ein Weltklassepferd an die Konkurrenz verloren.

Der Wallach "Simon" von Sydney-Olympiasieger Jeroen Dubbeldam ist von den Brüdern van Grunsven für eine nichtgenannte Summe an eine amerikanische Familie verkauft worden und soll in London US-Springreiterin Beezie Madden auf einen Medaillenrang tragen. Das bestätigte die dreimalige Olympiasiegerin Anky van Grunsven, Schwester der bisherigen Eigentümer, via "Twitter".

Dubbeldam, der 2000 in Sydney mit "De Sjiem" Gold im Springreiten gewonnen hatte, führt mit "Simon" die aktuelle Weltrangliste an.

"'Simon' ist ein fantastisches Pferd. Es ist ein unglaublicher Verlust für mich", sagte er der Tageszeitung "Algemeen Dagblad". "Ich habe noch die Chance, mit einem anderen Pferd in London zu starten, aber mit "Simon" hätte ich zu den Favoriten gehört", ergänzte der Mannschaftsweltmeister von 2006.

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