Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat bei ihrem Kampf gegen die Pferdesteuer einen Achtungserfolg gelandet.

Insgesamt 523.172 Menschen haben sich in der Online-Petition und in Unterschriftenlisten gegen die Einführung einer solchen Steuer ausgesprochen.

"Das ist wirklich ein Traumergebnis. Ich bin überwältigt, dass es gelungen ist, so viele Menschen in so kurzer Zeit zu mobilisieren", sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach.

Die Aktion richtete sich vor allem gegen Gemeinden und Kommunen in Deutschland, die die Steuer einführen wollen oder es schon getan haben.

Nun wird die Übergabe der Petition an den Deutschen Städtetag und den Deutschen Städte- und Gemeindebund vorbereitet.

Die hessische Gemeinde Bad Soden-Allendorf hatte mit dem Beschluss der Abgabe im vergangenen Dezember eine Art Vorreiter-Rolle in Deutschland übernommen.

200 Euro pro Pferd sollen Besitzer dort jährlich bezahlen. Sollte sich die Steuer bundesweit durchsetzen, fürchtet die FN auch um den Erhalt des Spitzensports in Deutschland.

Durch die finanzielle Mehrbelastung für Besitzer und Züchter sei die derzeit qualitativ hohe Ausbildung der Vierbeiner gefährdet.

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