Die Olympia-Vierte Helen Langehanenberg hat ihre Siegansprüche beim Weltcup-Finale der Dressur in Göteburg eindrucksvoll untermauert.

Die 30-Jährige aus Havixbeck gewann zum Auftakt mit dem 13 Jahre alten "Damon Hill" den Grand Prix mit starken 79,863 Punkten und hat am Samstag in der Kür beste Chancen auf den Gesamtsieg.

Die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (75,015 Punkte) belegte mit dem zwölf Jahre alten Hannoveraner "Don Johnson" Rang fünf. Kristina Sprehe hatte wegen einer Verletzung ihres Pferdes "Desperados" am Donnerstagmorgen passen müssen.

"Ich bin sehr zufrieden. Damon Hill war frisch und kernig", sagte Langehanenberg. Auf Platz zwei landete der frühere "Totilas"-Reiter Edward Gal (Niederlande/78,465) mit dem Wallach "Undercover".

Dritte wurde die Schwedin Tinne Vilhelmson-Silfven mit "Don Auriello". Nur auf Rang vier kam Favoritin Adelinde Cornelissen (Niederlande), die sich mit "Parzival" einen bösen Schnitzer erlaubte.

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