Prinzessin Haya bint al Hussein aus Jordanien wird im nächsten Jahr als Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) zurücktreten.

Nach Angaben des Verbandes vom Mittwoch will sie darauf verzichten, von der FEI-Mitgliederversammlung im November in Montreux die bisher auf acht Jahre begrenzte Präsidentschaft um weitere vier Jahre verlängern zu lassen.

Neuwahlen stehen erst im kommenden Jahr an.

Zuvor waren Pläne von Prinzessin Haya bekanntgeworden, durch eine Änderung der von ihr selbst eingeführten Regelung ihre Amtszeit zu verlängern. Davon nahm sie nun Abstand.

"Ich kann mich nicht guten Gewissens über die Zusagen hinwegsetzen, die ich vor sieben Jahren gegeben habe, jetzt wo die zeitliche Begrenzung des Amtes nun mich selbst betrifft, sagte sie.

Der Jordanierin wurde in der Vergangenheit vor allem ihr Führungsstil, ihre Personalpolitik und ihr Umgang mit der Dopingproblematik vorgeworfen.

Die 39-Jährige ist IOC-Mitglied und eine der Frauen des Herrschers von Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum.

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