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Helen Langehanenberg startet beim CHIO in Aachen © getty

Deutschlands beste Dressurreiterin Helen Langehanenberg hat mit ihrem Pferd Damon Hill für den Nationenpreis beim CHIO in Aachen (16. bis 20. Juli) eine Wildcard erhalten.

Dies gab die Deutsche Reiterliche Vereinigung FN am Dienstag bekannt. Das Paar muss damit auch nicht bei der ersten nationalen Sichtung für die Weltmeisterschaften in der Normandie an den Start gehen. Diese findet vom 26. bis 29. Juni im saarländischen Perl-Borg statt.

Nach Aachen wird die Equipe für die WM vom 23. August bis 7. September rund um Caen benannt. Bundestrainerin Monica Theodorescu erklärte die Entscheidung, das Paar für den CHIO zu setzen, so: "An Damon Hills Leistungen gibt es keinen Zweifel.

Aber da der Hengst noch den Juni über in der Zucht eingesetzt werden soll und das Deckgeschäft und der Turniersport nicht immer gut zu vereinbaren sind, haben wir ihm Dispens für die erste WM-Sichtung erteilt." Langehanenberg werde den Hengst in Abstimmung mit den Bundestrainern individuell auf Aachen vorbereiten, so Theodorescu.

Um die verbleibenden drei Plätze im CHIO-Team kämpfen gleich mehrere Paare, nachdem sich zuletzt auch der Zehn-Millionen-Hengst Totilas unter Reiter Matthias Rath (Kronberg) beim Comeback in der belgischen Provinz in guter Form präsentiert hatte. Die weiteren Kandidaten sind die deutsche Meisterin Kristina Spreke (Dinklage) mit Desperados, die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson, die wiedererstarkte zweimalige Team-Olympiasiegerin Ulla Salzgeber (Blonhofen) mit Herzruf's Erbe und Team-Europameisterin Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D'Agostino.

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