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Matthias Rath und Totilas sind Favoriten auf den Titel in der Kür
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Dressurreiter Matthias Rath schließt nach seinem gelungenen Comeback mit Millionenhengst Totilas einen Start bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro nicht aus.

"Es hat auch schon Pferde gegeben, die mit 17, 18 oder 19 Jahren im Viereck noch Topleistungen gebracht haben", sagte Rath: "Grundsätzlich gehe ich schon davon aus, dass ich mit Totilas 2016 noch auf Turnieren starten werde."

Der einstige Jahrhundert-Hengst, der 2010 unter dem Niederländer Edward Gal sämtliche WM-Titel gewann, ist mittlerweile 14 Jahre alt. Seit dem Comeback im Mai gab es für das Paar sechs Siege bei sechs Starts.

Die Folge: Beim CHIO in Aachen gehört das Duo wieder zur deutschen Mannschaft und hat gute Chancen auf ein Ticket für die WM Ende August in der Normandie.

"In Aachen möchte ich mit Totilas in erster Linie die Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen", sagte Rath, ohne über Platzierungen zu sprechen: "Wo das dann hinführt, wird man sehen. Die Konkurrenz beim CHIO ist riesig. Es ist fast die komplette Weltspitze am Start."

Nach zwei Jahren Abstinenz wegen Erkrankung und Verletzung steht das Paar plötzlich wieder im Rampenlicht. Genugtuung gegenüber seinen vielen Kritikern verspürt Rath aber nicht.

"Es macht wahnsinnig viel Spaß, mit Totilas wieder auf ein Turnier zu fahren. Aber Genugtuung irgendwelchen Menschen gegenüber? Ich finde, da gibt es Wichtigeres im Leben."

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